„Der Spitzer geht um“ spricht mir aus dem Herzen

Ibo Mazari

www.mazari.de

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7 Antworten

  1. Albert sagt:

    Der Unterschied ist das du ein Gläubiger bist und Manfred Spitzer ein Wissenschaftler. Das bedeutet du glaubst was du sagst, er weis es.

    Glaubst du nicht, schon klar, das ist ja das Problem mit Gläubigen.
    Aber vielleicht hat du ja Interesse zu verstehen?!

    Also ganz kurz, aus den Nachforschungen Manfreds ergiebt sich das klare Bild das Nutzung von digitalen Medien bei Kindern schädlich ist für ihre „GESAMTENTWICKLUNG“
    Und zwar je früher desto schlimmer und je mehr desto schlimmer.
    Gesamtentwicklung bedeutet das wenn man keine digitalen Medien nutz lernt man 1.000.000 Sachen, wenn man fast nur digitale medien nutz lernt man 10 Sachen vielleicht 100.
    DESHALB und weil jetzt viele schon reden „Tablets in den Kindergarten“ stellt er die Maximalforderung.

    Und bitte vergleiche das nicht mit Kulturkäpfen nur um deinen Glauben zu untermauern. Es geht hier nicht darum digitale Medien abzuschaffen sondern ein Bewusstsein für die Entwicklungstörungen die sie bei Heranwachsenden verursachen können. Und die Kinder sind wichtiger als dein Glaube.

    • Ibo Mazari sagt:

      Ich bin kein Mann des Glaubens.
      Spitzer forscht eben nicht zu diesem Thema. Und die Studien, die wir haben zeigen nicht das, was Spitzer zeichnet.
      Keiner sollte Medien kritiklos nutzen. Aber das gilt übrigens viel mehr für jene, die den Teufel an die Wand malen. Reaktionäre Kräfte in der Medienpädagogik haben ja leider eine lange Tradition …

  2. Reiner Hergrüter sagt:

    Ich habe das Buch „Digitale Demenz“ vor einigen Jahren gelesen und es etwa nach der Hälfte entnervt aufgegeben. Sicher ist Spitzer oft einseitig und dogmatisch, aber der springende Punkt scheint mir ein anderer zu sein. Wir haben, was unser Schulsystem anbetrifft, seit Jahrzehnten eine veraltete Pädagogik, die die Gehirne der Kinder mit Wissen abfüllt, von dem z. B. nach dem Abitur 2 Jahre später circa 90 Prozent vergessen ist. Aber es ist im Augenblick keine nennenswert starke Reformbewegung erkennbar, die die Schüler aus dieser Skinner-Box, dieser Lernmaschine herausholen möchte. Längst bekannt ist (ich verweise z.B. auf Gerald Hüther oder Richard David Precht) das Lernen anders funktioniert, über Begeisterung, Selbstbestimmung, Eigeninterresse, usw. Auf diese zum Stillsitzen dressierte, um gute Noten konkurrierende Schülerschaft soll nun noch eine Medienpädagogik aufgepfropft werden, was soll das nützen. Hier gilt doch wohl der Ausspruch Adornos, “ es gibt nichts Wahres im Falschen“
    Besser wäre es doch, mit den Schülerinnen und Schülern beispielsweise eine Exkursion in den Wald zu unternehmen, sie dort Pilze sammeln zu lassen, was denen sicher einen Riesenspaß machen würde. Dabei könnte man verschiedene Apps zur Pilzerkennung testen und später im Klassenraum recherchieren, wie zuverlässig solche Apps sind und diskutieren, ob ein Pilzbestimmungsbuch nicht doch angemessener wäre, weil es eigene geistige Aktivität erfordert und damit wahrscheinlich nachhaltigere Kenntnisse produziert.
    Also hat Spitzer in seiner Grundtendenz vielleicht recht. Ich sah ihn kürzlich in seiner typischen nervenden Attitüde bei Plasberg, in derselben Sendung saß auch die über ihn den Kopf schüttelnde derzeitige NRW-Kultusministerin, eine überzeugte Verfechterin der kritischen Medienpädogogik. Spitzer war mir trotzdem näher, als dieses weibliche Exemplar der angepassten Primatenhorde, welche glaubt, dieser für den zukünftigen Konkurrenzkampf in unserer kapitalistischen Gesellschaft abrichtenden Lernmaschine noch als Optimierung eine
    „Medienpädogogik“ draufpacken zu wollen.
    (Ich weiß, dass es viele engagierte und wohlmeinende Lehrer und Lehrerinnen gibt, die anderes wollen, aber sie bekommen in der Lernmaschine Schule nicht die Freiheit, es von Grund auf anders zu machen).

  1. 12 August, 2012

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  2. 20 August, 2012

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  3. 28 August, 2012

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