![]() |
| home | ccd galerie | texte | kleinanzeigen | kataloge | sternbilder | chat | gästebuch | shop |
| | downloads | sonnensystem | news | monatshimmel | diskussionen | wetter | termine | |
| | adressen | astrolexikon | buchbesprechungen | raumfahrt | links | foto galerie | kontakt |
| sie sind hier: | sonnensystem | finsternisse | diese seite ausdrucken |
finsternisse
|
Es gibt drei Typen von Sonnenfinsternissen, die totale, die partielle und die ringförmige Finsternis. Da die Bahnen von Erde und Mond elliptisch verlaufen, ändert sich auch die scheinbare Größe von Erde und Mond etwas. Nur wenn Sonne und Mond den gleichen scheinbaren Durchmesser haben, ist eine totale Sonnenfinsternis möglich. Steht der Mond uns am nächsten erscheint er noch etwas größer als notwendig wäre die Sonne abzudecken, dadurch erscheint die Sonnenfinsternisdauer verlängert. Der auf die Erde geworfene Kernschatten des Mondes hat einen Durchmesser von ca. 270 km. Die Sonnenfinsternis ist also nur in einem sehr begrenzten Bereich auf der Erde sichtbar, in den anderen Bereichen verläuft der Mond nördlich oder südlich an der Sonne vorbei, teilweise wird die Sonne auch noch etwas bedeckt, was dann zu einer partiellen Sonnenfinsternis führt. Ist der Mond in Erdferne erscheint er kleiner als in Erdnähe, der scheinbare Monddurchmesser reicht nicht aus, um die Sonne vollständig zu bedecken, bei der Finsternis bleibt ein Ring der Sonne unbedeckt, eine ringförmige Sonnenfinsternis. Während der max. 5 Minuten dauernden totalen Sonnenfinsternis ist die Korona der Sonne sichtbar, die äußere Sonnenatmosphäre, gleichzeitig größere Protuberanzen. Kurz vor Eintritt der Totalität erscheint der Perlschnurring. Durch Erhebungen und Vertiefungen auf der Mondoberfläche am scheinbaren Mondrand verschwindet die Sonne nicht sofort ganz hinter dem Mond, durch Täler scheint sie noch ein paar Sekunden länger auf die Erde, wird aber schnell verdeckt, sobald der Mond die Strecke der scheinbaren Tiefe der Täler hinter sich gebracht hat. Sonnenfinsternisse sind etwas häufiger als Mondfinsternisse, scheinen aber seltener zu sein, da sie immer nur in einen kleinen bestimmten Gebiet auf der Erde erscheinen, eben an der Stelle, an der der Mond genau in der Mitte der Sonne vorbeizieht. Mondfinsternisse Bei einer Mondfinsternis steht die Erde genau zwischen Sonne und Mond. Durch den Schatten der Erde wird der Mond bedeckt. Da die Erde einen größeren Durchmesser hat als der Mond, ist auch der Schatten ca. 3 mal größer als der Mond, ein Durchgang des Mondes durch den Schatten dauert deshalb sehr viel länger als der kleine Mondschatten auf der Erde bei einer Sonnenfinsternis, die Dauer einer totalen Mondfinsternis kann bis zu 100 Minuten betragen. Der Mond kann, wie bei der partiellen Sonnenfinsternis, auch nur teilweise bedeckt werden, indem er den Erdschatten nur streift, eine partielle Mondfinsternis. Bei einer totalen Mondfinsternis verschwindet der Mond nicht ganz, er leuchtet in einem sehr dunklen rot, braun weiter. Diese Licht ist Sonnenlicht, das durch die Erdatmosphäre gebrochen wird und auf den Mond scheint. Da vor allem die langwelligen Lichtstrahlen der Sonne den Weg durch die Erdatmosphäre schaffen, erscheint der Mond rötlich. Jedes Jahr gibt es ca. 0-3 Mondfinsternisse, da diese von einem großen Gebiet der Erde aus sichtbar sind, von der gesamten Nachthälfte im Moment der Finsternis, scheint die Mondfinsternis häufiger zu sein. Sonnenfinsternisse treten nur bei Neumond, Mondfinsternisse nur bei Vollmond ein. Da die Mondbahn aber etwas gegen die Erdbahnebene geneigt ist, entstehen nicht in jedem Monat Finsternisse. Von der Erde aus gesehen läuft der Neumond meist etwas oberhalb oder unterhalb der Sonne vorbei. Ebenso verfehlt der Vollmond meist den Erdschatten. Fotos der letzten Sonnenfinsternis in Deutschland am 11.8.1999 und von Mondfinsternissen in Deutschland, sind im Patania-Shop erhältlich. |
|