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meteore

Sternschnuppen. wer länger den Nachthimmel beobachtet wird immer wieder einmal Sternschnuppen beobachten können. Bei den Meteoren handelt es sich um kleinste Staubteilchen, meist kleiner als ein Stecknadelkopf, die es im Sonnensystem in großer Mengen gibt. Sie treffen mit Geschwindigkeiten von 30 - 70 km/s auf die Erdatmosphäre. Beim Zusammenprall mit den Luftmolekülen kommt es zu einer starken Erhitzung der umgebenen Luft, dadurch kommt die Leuchterscheinung der Sternschnuppen zustande. Ein Meteor leuchtet meist in einer Höhe von 100 km auf, bei 70 km über der Oberfläche endet dann der Sternschnuppe. 
Die Teilchen verglühen meist vollständig, nur größere Teile schaffen es schon mal bis zur
Oberfläche. Meteore können auch sehr hell sein, heller als die Venus. Meistens hinterlassen sie dann eine Rauchspur am Himmel oder färben ihren "Schweif" in verschiedenen Farben. Auch Schattenwurf ist bei besonders hellen Sternschnuppen möglich. Die Größe dieser hellen Meteorite beträgt schon Reiskorn oder Kirschkorngröße. Meteorite nennt man die Teilchen, die es schaffen auf den Erdboden zu gelangen bevor sie vollständig verglüht sind. Der größte je gefundene Meteorit liegt in Namibia, er wiegt mindestens 60 Tonnen.
Noch größere Meteorite hinterlassen riesige Krater, wie der gut erhaltene Arizona-Krater in den USA. Er hat einen Durchmesser von 1,2 km und eine Tiefe von 175 Metern. In Deutschland gibt es einen Krater mit 20 km Durchmesser, das Nördlinger Ries. Dieser Krater ist allerdings stark verwittert, so das er nur aus großer Höhe als Krater erkennbar ist. 
Besonders eindruckvoll sind Meteoritenströme. Es gibt im Sonnensystem Stellen an denen die Teilchen dichter aneinander stehen als woanders, oft sind es alte Spuren von Kometen die vorbeigezogen sind und viele Teilchen hinterlassen haben. fliegt die Erde durch so einen Strom, sind oft sehr viele, bis zu mehreren Hundert Sternschnuppen in der Stunde zu sehen. Termine der Sternschnuppenströme, die immer zur gleichen Zeit auftauchen, gibt es auf dieser Homepage unter "Astronomie". Die Sternschnuppenströme werden meist nach ihrem Radianten benannt, dem Punkt aus dem die Sternschnuppen zu kommen scheinen. Mitte August z.B. aus dem Sternbild Perseus, die Perseiden. Der Radiant der Sternschnuppen liegen fast immer in "Fahrtrichtung" der Erde, sind also kurz nach Mitternacht am besten sichtbar, die Meteore bewegen sich dann wie Schneeflocken beim Autofahren auf uns zu.