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mond

Der Mond ist der nächste Himmelskörper zur Erde, gleichzeitig wohl der einziger natürliche Satellit. Auf dem Mond kann man schon mit dem bloßen Auge viele Einzelheiten erkennen, noch viel mehr aber mit einen Fernglas oder Teleskop. der Mond ist sicher das lohnenste Beobachtungsobjekt, auch für Anfänger.

Durch die unterschiedlichen Stellungen des Mondes zur Erde und Sonne erscheint er uns in Phasen, während er die Erde umkreist. 
Einmal im Monat steht der Mond zwischen Erde und Sonne, wobei der (Neumond) nicht zu sehen ist, steht er in einer Linie mit Sonne und Erde gibt es eine Sonnenfinsternis. Steht der Mond hinter der Erde wird er, außer er steht im Schatten der Erde (Mondfinsternis), von der Sonne ganz angestrahlt und erscheint uns als Vollmond. 

Im Verhältnis zur erde ist der Mond sehr groß, er hat mit 3476km Durchmesser 27% der Erdgröße. Seine Masse beträgt aber nur 1/81 der Erdmasse ist also sehr gering, dadurch ist seine Anziehungskraft auch nur sehr schwach, 1kg wiegt auf dem Mond nur 17g. Wegen der geringen Anziehungskraft kann der Mond keine Atmosphäre halten und ist daher ein "toter" Planet. Hätte der Mond eine Atmosphäre, wie z.B. einige Jupitermonde, wären nicht so viele Einzelheiten von der Erde aus erkennbar.

Der Mond ist für die Gezeiten auf der Erde verantwortlich. Durch seine Anziehungskraft entsteht auf der Mondzugewandten Erdseite ein Flutberg, aufgrund der Trägheit des Wassers bildet sich genau gegenüber ein zweiter Flutberg, dazwischen ist Ebbe, deshalb gibt es Ebbe und Flut zwei mal täglich. Der Mond ist nicht ganz alleine für die Gezeiten verantwortlich, auch die Sonne beeinflusst sie. Stehen Mond und Sonne im rechten Winkel zueinander, addieren sich die Anziehungskräfte kaum und es entstehen nur schwache Nippfluten. Stehen Mond und sonne in einer Linie addieren sich die Kräfte, es kommt zu starken Springfluten, die bei dazukommenden Stürmen sehr gefährlich werden können. 


Schon mit einem kleinen Fernrohr oder Fernglas kann man auf der Mondoberfläche viele Einzelheiten beobachten: 

Meere: So werden die dunklen Flächen bezeichnet. Sie bestehen aus Basaltlavagestein. Früher wurden sie wegen ihres dunklen Aussehens mit Meeren verwechselt.

Krater: Krater sind die typischen Gebilde auf dem Mond. Die Mondkrater haben einen Durchmesser von 1 bis 20 Kilometern. 

Ringgebirge: Sie haben Durchmesser von 20 bis 100 Kilometern. 

Wallebenen: Das sind die größten Krater mit Durchmessern von über 100 Kilometern. In ihrem Innern haben sie häufig einen Zentralberg. 

Gebirge: Gebirge gibt es auch auf dem Mond . Sie erreichen bis zu 6500 Kilometern und sich meist nach irdischen Gebirgen benannt worden. So gibt es auf dem Mond z. B. die Alpen, die Apeninnen oder die Karpaten. 

Helle Strahlen: Sie gehen von einigen Kratern, z. B. von Tycho oder Kopernikus aus und sind am besten zur Vollmondzeit zu sehen. Es handelt sich hier um Auswurfmaterial, das linienförmig angeordnet ist. 

Verwerfungen: Kilometerlange Verwerfungen finden wir auch auf der 
Mondoberfläche. Am bekanntesten ist wohl die "Lange Wand". 

Risse und Spalten: Die Mondkruste ist von zahlreichen Rissen und Spalten durchzogen die bis zu einigen Kilometern Breite erreichen können. Einige von ihnen kann man schon mit kleinen Fernrohren sehen, besonders an der Licht- und Schattengrenze. 
 
 
Daten - Mond
kleinste Entfernung von der Erde:

356400 km 

größte Entfernung von der Erde: 

406700 km

mittlere Bahngeschwindigkeit:  1,02 km/Sekunde

Bahnneigung gegen Ekliptik:

5° 08' 43"
Äquatordurchmesser:  3476 km
Umlaufszeit um die Erde, siderisch: 27,3216 Tage
Umlaufszeit um die Erde, synodisch: 29,53059 Tage
Abplattung: -
Rauminhalt (Erde = 1): 0,020
Masse (Erde = 1): 0,012
Dichte g/cm3: 3,342
Rotationszeit: 24h 37m 22,6s
Neigung Äquator gegen Bahnebene: 1° 32,5'