![]() |
| home | ccd galerie | texte | kleinanzeigen | kataloge | sternbilder | chat | gästebuch | shop |
| | downloads | sonnensystem | news | monatshimmel | diskussionen | wetter | termine | |
| | adressen | astrolexikon | buchbesprechungen | raumfahrt | links | foto galerie | kontakt |
| sie sind hier: | sonnensystem | sonne | diese seite ausdrucken |
sonne
|
Die Sonne besteht vor allem aus Wasserstoff und Helium, auf Ihrer Oberfläche herrschen Temperaturen von 6000°C, im Kern 15 Millionen Grad Celsius. Im Kern findet der Kernprozess statt, Wasserstoff wird in Helium umgewandelt. Die Wärme wird durch Konvektion nach außer geführt, ist aber noch etwas komplizierter. Die Sonne wird von der Korona umgeben, die mehrere Millionen Grad heiße äußerste Schicht der Sonnenatmosphäre, sie ist nur mit speziellen Teleskopen oder während einer totalen Sonnenfinsternis sichtbar. Die Strahlung der Sonne ist so stark, das sie nicht ohne Filter beobachtet werden kann. Der Filter sollte aber auf keinen Fall am Okular angebracht werden, da dieser durch die große Hitze schnell platzt. Besser sind Objektivsonnenfilter, die das Sonnenlicht in ihrer vollen Stärke gar nicht erst in das Teleskop oder Fernglas dringen lässt. Die zweite Möglichkeit ist die Projektion des Sonnenbildes auf einen weißen Karton, den man hinter dem Okular anbringt. So kann die Sonne gefahrlos beobachtet werden. Bei klarem Himmel kann die Granulation auf der Sonne beobachtet werden. Die Körnerstruktur überzieht die gesamte Oberfläche. Bei der Granulation handelt es sich um aufsteigende Gase die einen Durchmesser von bis zu 1000 km haben können. Leichter zu erkennen sich die kühleren Flächen auf der Sonne, die Sonnenflecken. Haben sie die Größe der Erde, sind sie mit bloßem Auge zu sehen, aber nur mit Sonnenfilter. Die Anzahl dieser Flecken schwankt stark, alle 11 Jahre sind besonders viele Sonnenflecken zu sehen, die Sonne ist dann besonders aktiv. Die Sonne kann über Wochen hinweg frei von flecken sein. Nach Stunden oder Tagen können in den einzelnen Flecke viele Veränderungen beobachtet werden, was sie zu einem lohnenden Objekt für Amateurastronomen macht. Besonders eindrucksvoll sind auf der Sonne die Protuberanzen, die außer mit speziellem Teleskopzubehör nur bei totalen Sonnenfinsternissen beobachtet werden können. Protuberanzen sind nach außen schießende Gasmassen, die eine Länge von vielen Tausend Kilometern erreichen können, einige sind größer als die Erde. Bei den Fackeln handelt es sich um Gebiete die heller erscheinen als die Umgebung der Sonnenoberfläche. Diese Regionen besitzen eine höhere Temperatur. Man kann sie vor allem am Sonnenrand beobachten, wieder nur mit geschützten Teleskopen. Die Sonne sendet einen Strom elektrisch geladener Teilchen aus, den Sonnenwind. Dieser wird normalerweise vom Magnetfeld der Erde abgelenkt. Zu Zeiten hoher Sonnenaktivitäten können diese Teilchen aber bis zur Erdoberfläche gelangen, wo sie dann besonders an den beiden Polen der Erde mit den Luftmolekülen zusammenstoßen und eines der eindrucksvollsten Himmelsschauspiele hervorrufen können, das Polarlicht. |
|
| Daten - Sonne | |
| mittlere Entfernung von der Sonne: |
- |
| mittlere Entfernung von der Sonne in AE: |
- |
| mittlere Bahngeschwindigkeit: | - |
|
Bahnneigung gegen Ekliptik: |
- |
| Äquatordurchmesser: | 1392000 km |
| Umlaufszeit um die Sonne, siderisch: | - |
| Umlaufszeit um die Sonne, synodisch: | - |
| Abplattung: | - |
| Rauminhalt (Erde = 1): | 1301000 |
| Masse (Erde = 1): | 332270 |
| Dichte g/cm3: | - |
| Rotationszeit: | - |
| Neigung Äquator gegen Bahnebene: | - |