{"id":692,"date":"2014-08-12T18:44:58","date_gmt":"2014-08-12T16:44:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.adtractive.de\/digitale-spielwiese\/?p=692"},"modified":"2014-10-22T01:04:58","modified_gmt":"2014-10-21T23:04:58","slug":"gamescom-2014-experten-sehen-f2p-und-abomodelle-weiter-auf-dem-vormarsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.adtractive.de\/digitale-spielwiese\/2014\/08\/12\/gamescom-2014-experten-sehen-f2p-und-abomodelle-weiter-auf-dem-vormarsch\/","title":{"rendered":"gamescom 2014: Experten sehen F2P und Abomodelle weiter auf dem Vormarsch"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-693\" src=\"https:\/\/www.adtractive.de\/digitale-spielwiese\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/gamescom-logo-512x175-220x75.png\" alt=\"gamescom-logo-512x175-220x75\" width=\"220\" height=\"75\" \/>Die Gamingbranche setzt ihren Umbruch fort. Wie eine aktuelle Preview der Expertenumfrage \u201eTrendbarometer Games\u201c von eco \u2013 Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. und dem <a href=\"https:\/\/www.game-bundesverband.de\/\" target=\"_blank\">GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V.<\/a> im Vorfeld der gamescom 2014 zeigt, sehen die Befragten eine weitere Zunahme von dynamischen Gesch\u00e4ftsmodellen. Demnach sind rund 54 Prozent der befragten Branchenkenner \u00fcberzeugt, dass etwa <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Free-to-play\" target=\"_blank\">Free-to-Play (F2P)<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Freemium\" target=\"_blank\">Freemium <\/a>Modelle f\u00fcr stabilere und langfristigere Einnahmen sorgen. Rund 36 Prozent halten den kostenlosen Zugang zu Spielen in einigen F\u00e4llen f\u00fcr sinnvoll, w\u00e4hrend nur etwa zehn Prozent dem Konzept keine nennenswerte Zukunft attestieren.<\/p>\n<h2>Trend zu dynamischen und digitalen Gesch\u00e4ftsmodellen setzt sich fort<\/h2>\n<p>Der Vergleich zu einer eco Umfrage im Vorjahr macht deutlich: Die Einstellungen zu F2P als Gesch\u00e4ftsmodell sind ausgeglichener geworden. W\u00e4hrend sowohl der Anteil der Bef\u00fcrworter (2013: 65 Prozent) als auch der Skeptiker (2013: 14 Prozent) gesunken ist, ist der Anteil der Experten, die F2P in bestimmten F\u00e4llen f\u00fcr sinnvoll halten, (2013: 21 Prozent) 2014 deutlich gestiegen. Ibrahim Mazari,<a href=\"https:\/\/games.eco.de\/\" target=\"_blank\"> Leiter der Kompetenzgruppe Games im eco Verband<\/a>, ist \u00fcberzeugt: \u201ePublisher stehen heute unter enormem Druck: Nicht alle Titel sorgen wie zuletzt etwa GTA 5 innerhalb von nur drei Tagen f\u00fcr Rekordeinnahmen von einer Milliarde US-Dollar. Um sich auf dem hart umk\u00e4mpften Markt durchzusetzen, neue Spieler zu erreichen und kontinuierlich zu binden, ist der Weg \u00fcber F2P oder auch Abomodelle eine vielversprechende Alternative.\u201c<\/p>\n<p>Allerdings, so sind sich die Experten ebenfalls einig, ist auch der Einsatz dynamischer Gesch\u00e4ftsmodelle keine Garantie f\u00fcr eine erfolgreiche Vermarktung zuk\u00fcnftiger Spiele. Um Frustrationspotentiale zu vermeiden bedarf es auch eines angemessenen und fairen Pricings innerhalb der In-Game Stores.<\/p>\n<h2>Experten sehen F2P und Abos auf dem Vormarsch<\/h2>\n<p>Thorsten Unger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des GAME-Bundesverbandes, erkl\u00e4rt: \u201eFaires F2P hat sich seit Jahren f\u00fcr Multiplayertitel wie World of Tanks, Team Fortress 2 oder League of Legends deutlich bew\u00e4hrt, w\u00e4hrend Abomodelle traditionell mit Onlinerollenspielen wie World of Warcraft verkn\u00fcpft sind. Im Gegensatz zum einmaligen Verkauf von Spielen k\u00f6nnen diese beiden Varianten, zielgruppengerecht eingesetzt, eine engere Bindung der Gamer mit dem Produkt herstellen. Der digitale Charakter der Kundenbeziehung erlaubt auch die Entwicklung von neuem Content, der genau auf die Zielgruppe abgestellt ist und auch gegebenen falls mit ihr gemeinsam entwickelt werden kann. Darunter fallen Contents wie neue Charaktere, Level, Ausr\u00fcstungen oder Multiplayerkarten.\u201c<\/p>\n<p>Anstehende Top-Titel verschiedenster Publisher setzen auf die neuen Gesch\u00e4ftsmodelle: So wird Epic Games die kommende Fortsetzung der popul\u00e4ren Egoshooterreihe Unreal Tournament kostenlos auf den Markt bringen. Auch bekannte Studios wie Crytek (\u201eArena of Fate\u201c), Blizzard (\u201eHeroes of the Storm\u201c) oder Bioware werden auf der gamescom 2014 neue F2P-Titel vorstellen. Electronic Arts k\u00fcndigte hingegen einen Abodienst f\u00fcr Xbox One Nutzer an: F\u00fcr einen festen monatlichen Betrag k\u00f6nnen erfolgreiche Titel wie Battlefield 4 oder FIFA 14 ohne Einschr\u00e4nkungen gespielt werden.<\/p>\n<h2>eco und GAME unterstreichen Kooperation auf der gamescom 2014<\/h2>\n<p>Der eco Verband wird auf der <a href=\"https:\/\/https:\/\/www.gamescom.de\/de\/gamescom\/home\/index.php\" target=\"_blank\">gamescom 2014<\/a> zusammen mit der <a href=\"https:\/\/www.de-cix.net\/\" target=\"_blank\">DE-CIX Management GmbH<\/a> am Gemeinschaftsstand des GAME e. V. (Halle 4.1, Stand A021a\/B020a) vertreten sein. Vom 13. bis 15. August unterstreichen die beiden Verb\u00e4nde in der Business Area unter anderem ihre enge Partnerschaft, die sich zum Beispiel auf Themen wie Internetsicherheit oder Jugendschutz bezieht \u2013 beides wichtige Teile der politischen Arbeit im Rahmen der \u201eDigitalen Agenda\u201d.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gamingbranche setzt ihren Umbruch fort. Wie eine aktuelle Preview der Expertenumfrage \u201eTrendbarometer Games\u201c von eco \u2013 Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. und dem GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. im Vorfeld der gamescom 2014 zeigt, sehen die Befragten eine weitere Zunahme von dynamischen Gesch\u00e4ftsmodellen. 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