2. Bundestags-LAN: Wie steht es um die Akzeptanz der Games-Branche in der Politik?

Ibo Mazari

www.mazari.de

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4 Antworten

  1. „Denn als Fazit meiner jahrelangen Tätigkeit bleibt für mich die Erkenntnis, dass die Mehrzahl der politischen Elite einfach kein Interesse hat an digitalen Spielen und wenn überhaupt erst bei einer Skandalisierung nach einem Amoklauf (Gewaltdebatte) sich dazu positioniert.“ – Das sehe ich ganz und gar anders. Bundeswirtschaftsminister Rösler hat zum Beispiel bei seiner Rede anlässlich der Politiker-LAN ganz deutlich darauf hingewiesen, dass all die vorgestellten Möglichkeiten keine Feigenblättchen sind, frei nach dem Motto: „Seht her, wir machen zwar Spiele, aber damit kann man auch sinnvolle andere Dinge machen.“ Vielmehr kann und soll die Branche sich ihrer Leistungen und ihrer Bedeutung voller Stolz bewusst sein: „Games sind – als Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft – wichtig für die Gesellschaft, allein schon, weil sie die Menschen durch Unterhaltung froh und glücklich machen können.“ Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie tief verankert das Bewusstsein um die Bedeutung digitaler Spiele in der Politik ist. Ein anderes ist die Diskussion über Computerspiele auf der CDU-Medianight ebenfalls in dieser Woche. Martin Lorber (www.spielkultur.ea.de)

  2. Marcus R. sagt:

    Die rosige Darstellung der Zustände in unserer Gesellschaft halte ich doch für stark übertrieben. Klar gibt es einige Ausnahmen, aber hier wurde ja auch von der Mehrzahl der Leute gesprochen. Auf den Fotos von der 2. Bundestags-Lan sehe ich nicht annähernd 600 Abgeordneten und Staatssekretäre. Wo sind die denn alle, wenn das Bewusstsein für Computerspiele vorhanden ist? Selbstverständlich werden nie alle Interessierten so eine Veranstaltung besuchen, aber meiner Ansicht nach wird hier von einer Minderzahl auf das große Ganze geschlossen, was nicht unbedingt repräsentativ ist. Dass es überhaupt ein Umdenken gegeben hat, und es positive Beispiele gibt, liegt sicher auch an Ihrer Arbeit Herr Lorber und an dem Einsatz des Blogbetreibers. Dennoch bleibt noch viel zu tun und eine zu optimistische Weltsicht verstellt dabei wohl möglich den Blick auf die Arbeit die noch vor uns liegt.

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